Freitag, 1. Juli 2016

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Endlich habe ich wieder einen Laptop, mit dem ich arbeiten kann. Der nur mir gehört, der mir nicht mehr zeitweilig weg genommen wird und auf dem sich mein gesamtes Internetspinnweben den Mittelpunkt hat. Es ist ein wunderbares Gefühl. Endlich nicht mehr Dateien hin- und her zu schieben, ständig die externe Festplatte am PC hängen zu haben und Ordner "Sicherung Laptop 3" anzulegen. Hoffentlich bleibt das so eine Weile.

Mit dem heutigen Tag, dem 1. Juli 2016, beginnen nun auch meine 30-day-Challenges. Heute begann es mit dem ertsten Kranich, nachdem ich gestern erst einmal wieder üben musste, wie das geht.
Mit dem ersten Kranich heute morgen war ich aufgeregt und motiviert es zu machen. Die Seite vorsichtig aus der alten FLOW herausgetrennt, zum Quadrat geschnitten und vorsichtig und sorgfältig gefaltet. Darauf achtend, ob auch ein schönes Muster für den Kranich entstehen würde. 
Morgen wird es bestimmt noch genau so sein. Diese Aufregung, dass man nicht schnell genug weiter machen kann. Dass es pro Tag nur einen geben soll. Die auch nicht im Voraus gemacht werden sollen, sondern am Tag einen Kranich zu machen und dabei die Erfahrungen und Gefühle aufzuschreiben. Wie ich mich kenne, wird es ab einem Punkt schwerer und ich verliere die Lust. Dieses Mal nicht! Es geht um das Thema Aufmerksamkeit und Selbst-Liebe und Selbst-Wahrnehmung. Das Leben so zu gestalten, wie man es möchte. Nicht aus Faulheit etwas zu machen, was doch eigentlich wichtig wäre. Bewusste Entscheidungen zu treffen. Auch, wenn ein Tag sich nur auf der Couch oder im Bett abspielt, nur in einem Buch versunken, oder so etwas ähnliches. Die bewusste Entscheidung dabei ist wichtig. Wenn es sich für den Moment richtig anfühlt. Denn, jeder braucht das. Solange anschließend keine Vorwürfe gegen einen selber kommen. Das ist nicht Sinn und Zweck des Ganzen.
mehr lesen. mehr fotografieren. mehr schreiben. mehr aktiv sein. mehr sehen. mehr erleben. mehr meer. mehr riechen. mehr waten. mehr geduld. mehr genießen. mehr tee. mehr wissen. mehr machen. mehr lernen. mehr kreativität. mehr bewusst. mehr realität. mehr spielen. mehr widersprüche. mehr: alles.

Was ich im Moment lese:

Kafka am Strand - Harui Murakami


und ich genieße es, mich wieder in den Wörtern der Seiten zu verlieren.

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